Nervenultraschall (auch Nervensonografie oder Neurosonografie)

 

Der Nervenultraschall ist eine relativ neue Methode, um Schädigungen an den Nerven festzustellen, z.B. beim Karpaltunnelsyndrom oder bei Verletzungen. Hierbei sind keine elektrischen Ströme notwendig. Im Gegensatz zur Elektroneurographie, die die Funktion des Nerven untersucht, kann der Nerv selbst und die Art der Schädigung sowie relevante Umgebungsstrukturen direkt im Bild dargestellt werden. Moderne Ultraschallgeräte wie unser «Phillips Epiq» bieten bei oberflächlich verlaufenden Nerven eine Auflösung von Bruchteilen von Millimetern und sind damit anderen bildgebenden Methoden überlegen. Zudem ist bei gelenknahen Prozessen eine Untersuchung in verschiedenen Funktionsstellungen möglich. All dies bedeutet in Kombination mit der Elektroneurographie einen erheblichen Informationsgewinn für die Diagnose und Therapieplanung.